Stummfilm

Zweimal "volles Haus" bei den Stummfilm-Konzerten

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Ein herzliches Dankeschön allen, die am Freitag zu diesen zwei wunderbaren Stummfilmkonzerten beigetragen haben: An ersten Stelle natürlich den Musikern: Ruth Ellner und der beeindruckenden "E.T.A.-Streicherbande" bei "Dr. Dolittle" am Nachmittag, KMD Michael Vetter als Organist bei "Nosferatu" am Abend. Aber natürlich auch unserem Kooperationspartner, dem Lichtspiel Kino & Odeon Kino, Bamberg für die langjährige fruchtbare Zusammenarbeit. Unserem Pfarrer Martin Schnurr, dessen Filmplakate wieder echte Hingucker waren. Pfarrer Dr. Schneider und Annette Mattenklodt für die interessanten Einführungen. Unserem Organisten Herrn Köhl für die Geschenke für die Künstler. Edda Sterk für die leckeren Schmalzbrote. Und den vielen Helfer hinter den Kulissen für ihren Einsatz. Über 400 Besucher haben unsere Begeisterung geteilt (190 bei Dr. Dolittle, 240 im erstmals "ausverkauften Haus" bei Nosferatu)!

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November ist wieder Stummfilm-Zeit

In diesem Jahr spielen wir erstmals zwei Stummfilm-Konzerte an einem Tag:

17.00h

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Scherenschnitt-Film
(nicht nur) für Kinder

19:30h

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Stummfim-Konzert
für Erwachsene

Das war das Stummfilmkonzert

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160 begeisterte Zuschauer erlebten am Freitagabend in der rappelvollen Matthäuskirche ein mitreißendes Stummfilm-Konzert. Mit "Sunrise" von Friedrich Murnau (1927) stand ein Klassiker der Stummfilmzeit auf dem Programm. Michael Vetter (Bautzen) an der Orgel entführte die Zuschauer mit seiner Filmmusik-Improvisation auf eine Reise durch eine turbulente Liebesgeschichte - mal spannungsgeladen und dramatisch, dann beschwingt und lustig. Zuvor hatte Pfr. Dr. Schneider (St. Stephan) die Zuschauer fachkundig in den Film eingeführt. Am Ende gab es begeisterten Beifall. Und noch lange Gespräche im Gemeinderaum bei Schmalzbroten und Zwiebelkuchen.

Eine Besucherin fasste es zusammen: „Ich glaube, das war das schönste Filmerlebnis, dass ich bisher hatte.“

zu den Bildern vom Stummfilmkonzert 2018

Stummfilm-Konzert am 17. November

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Buster Keatons Verflixte Gastfreundschaft (Our Hospitality) von 1923 ist eine der großen Komödien der Stummfilmzeit. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mannes im amerkanischen Westen, der ungewollt in eine seit Jahrzehnten andauernde Fehde zwischen zwei Familien hineinwächst - und der den Hass und die Tradition ewiger Rache schließlich überwindet. 
Wie viele große Komödien spielt auch dieser Film auf einem ernsten Hintergrund, den man auch in einen biblischen oder religiösen Bezugsrahmen stellen kann: Während die Sündhaftigkeit der Welt und die in ihr herrschenden Gesetze eine Ordnung von Strafe und Vergeltung aufrecht erhalten wollen, kommt es erst durch Vergebung und Versöhnung zu einer Lösung der Probleme. Dieser Ausbruch aus einer Weltsicht, in der Menschen zum Material gesetzlicher Verpflichtungen degradiert sind, kennzeichnet den Film als geradezu reformatorisch.