Meru

Partnerschaft mit Meru

Seit 1986 verbindet das Dekanat Bamberg und die Diözese Meru/Tansania eine offizielle Kirchenpartnerschaft. Unsere Partnerdiözese ist nach dem Berg Meru (4.567m) benannt und liegt im Nordosten Tansanias ca. 80 km westlich des Kilimandjaro. In der Meru-Diözese gibt es keine größere Stadt.

Weihnachtsgrüße für Tansania

Lied für Meru
Bildrechte: P. Mattenklodt
Verschicken Sie auch gerne Weihnachtsgrüße? Dann beteiligen Sie sich doch auch an unserer Aktion "Ein Lied für Meru"! Dabei möchten wir musikalische Weihnachtsbotschaften von Menschen aus unserer Gemeinde als Tonaufnahmen an Menschen in unserer Partnerdiözese Meru in Tansania schicken. Als ein Zeichen an unsere Brüder und Schwestern dort, dass wir an sie denken und uns ihnen verbunden fühlen - eine kleine, weltumspannende Weihnachtsgemeinschaft.

Weihnachtskarten für Meru

In den vergangenen Jahren haben wir zum 1. Advent im Anschluss an den Gottesdienst Christrosensträußchen verkauft. Aufgrund der schwierigen Lage bieten wir dieses Jahr stattdessen in der Adventszeit Karten mit Christrosenmotiven und Kerzen an, die sie nach den Gottesdiensten in der Adventszeit erwerben können.

 

Wie jedes Jahr ist der Erlös für den Ausbildungsfonds für Meru bestimmt. Dadurch werden Familien oder Alleinerziehende in Tansania unterstützt, denen es schwerfällt, die Schul- oder Ausbildungsgebühren für ihre Kinder und Jugendlichen zu bezahlen.

 

Die Christrose, die im Winter blüht und das Licht der Kerze sind Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit mit unsern Geschwistern in Meru.

"Der Präsident gewinnt, das Land verliert"

Wahlkampf in Tansania
Bildrechte: GCIS
Tansania hat gewählt: mit 84% der Stimmen wurde der seit 2015 amtierende Präsident John Magufuli (61) in seinem Amt bestätigt. Sein bisherige Bilanz ist widersprüchlich: Seine Regierung erreichte bedeutende wirtschaftliche Verbesserungen und stieß große Infrastrukturprojekte an. Überschattet werden diese Erfolge jedoch von der zunehmenden und systematischen politischen Unterdrückung. Auch sein Verhältnis zur evangelischen Kirche gilt als angespannt.

Vicky hat Nachwuchs!

Vicky mit Familie 2020
Bildrechte: Victoria Ndossy
Ein Jahr ist sie inzwischen schon wieder zurück in ihrer Heimat Tansania: Victoria Ndossy, die 12 Monate als Freiwillige im Dekanat Bamberg gelebt hat und oft in St. Matthäus war. Und es gibt gute Neuigkeiten: Vicky und ihr Mann Ernest, den sie nach ihrer Rückkehr geheiratet hatte, sind im Mai Eltern des kleinen Dylan geworden! Die kleine Familie lebt nun gemeinsam im „Usa River Rehabilitation and Training Center“ (URRC), in dem Vicky auch arbeitet. 

Neues aus Meru

Massai-Kinder in Tansania
Bildrechte: Johanna Mattenklodt
Lazaro Urio, Generalsekretär der Meru-Diözese, berichtet im Telefongespräch mit Dekanatsmissionspfarrerin Dorothea Münch von den aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie, den Maßnahmen der Merudiözese und der aktuellen Klimasituation im Norden Tansanias. Auch in Tansania bestimmt nun „Corona“ das tägliche Leben. Offiziell werden im Vergleich mit anderen Ländern wenige Infektionszahlen gemeldet, doch gibt es in ganz Tansania nur ein Labor in Dar es Salaam, das Tests durchführt. In der Merudiözese sind in den letzten Wochen im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben. Es wurden kaum Sterbefälle aufgrund Covid- 19  diagnostiziert, sondern z.B. Diabetes, Herzinfarkt, doch die Mitarbeiter der Merudiözese vermuten, dass die Dunkelziffer hoch ist.

Corona in Tansania

 

Bildrechte: beim Autor

Auch in Tansania gibt es nun die ersten Corona-Fälle. Nachdem das Virus bei 19 Personen nachgewiesen wurde, hat die Regierung jetzt die Schulen und Universitäten für 30 Tage geschlossen und Menschenansammlungen untersagt. Personen, die einreisen, müssen sich 14 Tage in Selbst-Quarantäne begeben (Stand 31.3.2020).

Trotz der bisher geringen Fallzahlen betrachtet die WHO die Situation in Afrika mit Sorge. "Unsere größte Sorge ist, dass Covid-19 auf Länder mit schwächeren Gesundheitssystemen übergreift", hatte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus schon zu Beginn der Epidemie gesagt. 

Adventsgottesdienst mit Christrosenverkauf für Meru

Am 1. Advent laden wir Sie herzlich zum Gottesdienst ein. An diesem Tag beginnen auch wieder unsere Krippenspielproben. Nach dem Gottesdienst werden wieder Christrosen zugunsten unserer Partnerdiözese in Meru/Tansania verkauft - auch dies seit vielen Jahren eine schöne Tradition der Verbundenheit.

Der Gottesdienst zum 1. Advent, den Pfarrerin Jutta Müller-Schnurr und Vikar Michael Héran halten werden, beginnt um 10:00 Uhr. Anschließend wird es wieder einen Fair-Verkauf geben.