7 Wochen mit...

Fastenkalender 2021: Das Oster-Finale

Osternacht Rothof 2020
Bildrechte: P. Mattenklodt

Ostern? Wird dieses Jahr wohl ganz anders. Schon wieder!

Im letzten Beitrag unseres Fastenkalenders spricht Peter Mattenklodt über seine Erfahrungen mit dem "Corona-Ostern" und erzählt zum Abschluss einen Witz.

Ein herzliches Dankeschön den Familien Hamann und Strohschneider für die österliche Musik, die unter die Haut geht:

"In dunkler Nacht / De noche iremos" (Taizé-Lied, Jacques Berthier)
"Christ ist erstanden" (EG 99)

Tag 40: Das Begräbnis

Grabhöhle
Bildrechte: falco auf Pixabay

Am letzten Tag der Fastenzeit liest Peter Mattenklodt aus dem Markusevangelium von der Grablegung Jesu (Markus 15,15).

Umrahmt wird die Lesung von Karen Hamann auf der Traversflöte (G. Ph. Telemann: Fantasie E-Dur: Affetuoso; J.S. Bach: Sarabande a-Moll für Flöte Solo; aufgenommen in der Matthäuskirche).

Tag 39: Es ist vollbracht!

Altar Kerzen Kruzifix
Bildrechte: P. Mattenklodt

Das "Kar" in Karfreitag stammt vom althochdeutschen Begriff "Kara" ab und bedeutet Kummer oder Trauer. Denn Karfreitag und Karsamstag sind Tage des Todes und der Trauer. Jesus, der am Vorabend von Judas verraten und von römischen Soldaten verhaftet worden war, wird der Prozess gemacht. 

Unsere dramatisierte Lesung erzählt die Geschichte des Karfreitags (Johannesevangelium, Kapitel 18 und 19).

zur dramatisierten Lesung (17:00 min)

Tag 38: Einander dienen

Michael Gaida auf Pixabay
Bildrechte: Michael Gaida auf Pixabay ,undefined
Die Fußwaschung - eine Tradition an Gründonnerstag. Papst Franzikus erregt mit diesem Ritual alljährlich Aufsehen. Denn während seine Vorgänger geistlichen Würdenträgern die Füße wuschen, verlässt Franziskus am Gründonnerstag den Vatikan, um Gefangenen, Flüchtlingen, Behinderten und anderen Benachteiligten oder Unterdrückten die Füße zu waschen. So macht er sich zu ihrem Diener - wie Jesus es am Abend vor seiner Verhaftung bei seinen Jüngern getan hat. Jutta Müller-Schnurr über eine Demutsgeste, die Körper und Seele gut tut.

Tag 37: Verrat

Geldregen
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Für den Wohlklang des Geldes tun Menschen auch heute noch sehr viel. 30 Silbermünzen waren es, für die Judas Jesus an die Hohepriester verraten hat. Und ein Kuss wird zum Zeichen des Verrats. Judas Ischariot gilt deswegen als eine der dunkelsten Gestalten in der Bibel. Obwohl: Ohne Judas kein Kreuz. Ohne Kreuz keine Auferstehung. War Judas nicht eigentlich das wichtigste Werkzeug in Gottes Plan? Ulla Lutter über eine der vielschichtigsten Figuren der Passionsgeschichte.

Tag 36: Verschwenderische Liebe

Zwei Tage vor dem Passahfest ist Jesus mit den Jüngern in Jerusalem angekommen. Die Oberen fürchten seine Macht und überlegen, wie sie seiner habhaft werden können. Als Jesus mit seinen Jüngern zu Tisch sitzt, kommt eine Frau in diese Männerrunde, die eine enorme Menge des teuersten Salböl über Jesus ausgießt. Birgit Buchholz über einen Akt der verschwenderischen Liebe, der nebenbei auch eine weitere Frau zu einer zentralen Figur der Passionsgeschichte machte

Tag 35: Mund aufmachen

Küken im Nest Schnabel auf
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Oft sind wir bereit, das Verhalten anderer zu entschuldigen und kommentarlos hinzunehmen, auch wenn wir eigentlich doch gar nicht einverstanden sind. Aber manchmal geht es uns einfach zu weit, dann möchten wir am liebsten explodieren. 

Wofür bin ich bereit Farbe zu bekennen, aufzustehen und den Mund aufzumachen? So wie das vor 2000 Jahren schon mal jemand getan hat.

Martin Schnurr über die Tempelreinigung, bei der Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Jerusalemer Tempel vertrieb (Mk 11, 15-18).

Tag 33: Gott im Alltag fühlen

Das Hören einer Opern-Arie, das Treffen mit einer guten Freundin, das Wandern in unberührter Winterlandschaft: Beate Goldbach über Alltagsmomente, in denen sie eine göttliche Kraft fühlt, die sie stärkt.

Das beste Heilmittel für diejenigen, die Angst haben, sich allein fühlen oder unglücklich sind, ist, nach draußen zu gehen, an einen Ort, an dem sie ruhig sein können, allein mit dem Himmel, der Natur und Gott. Denn nur dann fühlt man, dass alles so ist, wie es sein sollte. “ (Anne Frank)