Gemeindeentwicklung

Gemeindeversammlung
Bildrechte M. Schnurr

Die Kirche verändert sich - immer wieder und auch JETZT!

Schon seit längerer Zeit wird in der Landeskirche und auch in unserem Dekanat über Veränderungen nachgedacht. PuK ("Profil und Konzentration") ist dieser Reformprozess überschrieben. Als "Kirche der Reformation", die sich die stetige Erneuerung ("ecclesia semper reformanda est") auf die Fahnen geschrieben hat, sollte uns das eigentlich leicht fallen - tut es aber nicht! Denn auch wir Evangelischen halten gerne an unseren gewohnten Strukturen und Gemeindeleben fest.

Wenn aber nun die Aussicht so ist, dass schon im Jahr 2030 nur noch halb so viele Pfarrer und Pfarrerinnen wie jetzt in der Landeskirche ihren Dienst tun, dann müssen wir lernen Kirche neu "in Räumen und Regionen" zu denken und zu leben. Und dabei vielleicht auch eine andere Einsicht der Reformation wieder entdecken: nämlich das "allgemeine Priestertum", sprich: Kirche, das sind wir alle!

Was heißt das nun konkret - für St. Matthäus?

Ein von der Bamberger "Dekanatsentwicklungsgruppe" ausgearbeiteter Vorschlag sieht für die Matthäuskirche mit ihren etwa 1800 Gemeindegliedern ab 2024 nur noch eine halbe Gemeindepfarrstelle vor, die jedoch in engem Austausch und in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinde- und regional tätigen hauptamtlichen Stellen steht.

Mittlerweile hat sich  eine Kooperation mit St. Stephan als mögliche Zukunftsperspektive entwickelt, die nun miteinander ausgelotet wird. In einem solchen Verbund soll und will sich St. Matthäus als lebendige Gemeinde einbringen und gleichzeitig weiterhin vor Ort den Glauben - gemeinsam mit unseren ökumenischen Nachbarn - feiern und leben.

Wie kann es bei uns weiter gehen?

Dass unsere Gemeinde einen Reichtum an Gaben und Menschen hat, stellt nicht zuletzt unser ANDACHTbeantworter Woche für Woche unter Beweis! Aber auch das Mit-Anpacken und gemeinsame Gestalten bei den Gottesdiensten und anderen Aktionen, die nachbarschaftliche Hilfe, das Gebet mit- und für einander, sind (zwar nicht immer sichtbare, aber doch spürbare) Zeichen für ihre Lebendigkeit und Tatkraft.

Wie es in Zukunft - unter den veränderten Bedingungen - mit unserer Gemeinde weitergehen kann und soll, müssen wir miteinander besprechen, planen und leben. Denn wir alle sind ja - mit unseren jeweiligen Gaben - dazu berufen, Kirche Jesu Christi zu sein, da hat jede und jeder etwas einzubringen!

Dazu haben wir 2022 bereist mehrere gut besuchte Gemeindeversammlungen abgehalten und uns einige Male sonntags nach dem Gottesdienst zu "Themensonntagen" getroffen. Mittlerweile hat sich ein "Gemeindeentwicklungs-Team" gegründet, dass diesen Diskussionsprozess begleiten und strukturieren wird.

Als Schwerpunktthemen haben sich bisher ergeben:

  • künftige Koordination der Gemeindearbeit (bei nur 1/2 Pfarrstelle)
  • Kirche vor Ort in den Gemeindeteilen Bischberg, Weipelsdorf, Trosdorf
  • Projekt "Simultankirche"
  • regionale Zusammenarbeit mit St. Stephan.

Bisherige Ergebnisse

Gemeindeversammlung März 2022

Themensonntag "Koordination der Gemeindearbeit"

Themensonntag "Kontakte knüpfen und halten"

 

 

Gemeindeentwicklungsteam

Ansprechpartner:
Thomas Görlich 
(Kontakt über Pfarramt)
Tel. 0951 62645
E-Mail: thomas.goerlich@elkb.de