Digitale Vortragsreihe "Armut"

Der Förderverein Zelt der Religionen veranstaltet vom 11.01.23 bis 8.02.23 jeweils mittwochs um 18.30 Uhr eine digitale Gesprächsreihe. Interessante Referenten geben uns aus ganz unterschiedlichen Perspektiven einen Zugang zum Thema Armut. Umrahmt werden die Abende mit Musik. Die Teilnahme ist kostenlos.

Über folgenden Link können Sie an allen Abenden teilnehmen:
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Meeting-ID: 670 9178 0482
Kenncode: 910074

Den Anfang macht am 11. Januar Martina Schmidt mit „Auf Reichtum verzichten – verrückt oder weise?“. Die Franziskanerin beschäftigt sich in ihrem Impulsvortrag mit der Frage, warum Armut ein Lebensthema von Franz von Assisi war und ob heutige Franziskanerinnen und Franziskaner „arm“ sind. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Gruppe „tha“.

Am 18. Januar folgt Rabbinerin Dr. Yael Deusel mit dem Vortrag „Zedaka – das Gebot der Wohltätigkeit“, der die Verbindung zwischen Wohltätigkeit und Gerechtigkeit im Judentum beleuchtet. Michael David wird mit seiner Harfe den Abend bereichern.

Am 25. Januar sollen die vielfältigen Risiken und Ursachen für Armut vermittelt werden. Unter dem Titel „Armut hat viele Gesichter“ betrachtet Heidi Ott vom Diakonischen Werk Bayern Armut als grundlegendes gesellschaftliches Problem, das alle betrifft. Die musikalische Ausgestaltung übernimmt Michael David.

Um die geistigen und materiellen Aspekte von Armut in der Baha‘i-Religion geht es am 1. Februar im Vortrag „Armut in allem außer Gott“ von Dr. Necati Alkan, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Turkologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Musikalisch werden Konrad Buschhüter und Alessandro Anselmo den Abend bereichern.

Zum Abschluss gibt Islamwissenschaftler Dr. Ali Ghandour am 8. Februar mit seinem Vortrag „Ihr seid doch die Bedürftigen!“ einen Überblick über die Vielfalt der Konzepte zu Armut und Bedürftigkeit in muslimischen Diskursen. Der letzte Abend wird musikalisch von der Gruppe „tha“ begleitet.

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden online statt.